TRAVEL STORY: USA / FLORIDA ROADTRIP

Es gibt Länder zu denen hat man sofort eine besondere Verbindung.
Als gäbe es ein magisches Band das an einem reisst.

 

 

 

Die USA waren für mich schon immer besonders. Seit ich denken kann.
Ich liebe die Mentalität, das starke Freiheitsgefühl und dieses ganz bestimmte Feeling „alles machen zu können„!

Anfang Februar dieses Jahres verbrachte ich dort zwei unglaublich prägende Wochen. Zu diesem Zeitpunkt war ich tief verletzt und war mir nicht sicher, ob ich die Reise überhaupt antreten möchte, aber als ich morgens am Tag des Starts zu einem unglaublich schönen Sonnenaufgang über dem Meer aufwachte, wusste ich, es wäre der größte Fehler meines Lebens es nicht zu tun.
So sprang ich also einfach mit René in unseren (übrigens megaaaaa coolen) Mietwagen und wir fuhren einfach los. Weg von Miami, weg von der Enttäuschung.
Im Rückspiegel beobachtete ich wie Miami hinter uns immer kleiner wurde bis es letztendlich gar nicht mehr zu sehen war….und ich fühlte mich frei!
Zuerst ging es durch die Everglades (Gott sind da viele Alligatoren) und dann immer Richtung Nordwest der Küste entlang.
Wir waren ziellos und planlos! Aber das ist ja auch ein bisschen der Reiz eines Roadtrips! 😉
Auf jeden Fall landeten wir dann spät am Abend, gerade als die Sonne unterging, auf einer kleinen Insel mit dem schönen Namen Boca Grande.
Unser Hotel war mega urig und durch und durch amerikanisch eingerichtet.
Als wir am nächsten Morgen die Insel erkunden wollten stellte sich aber heraus, dass wir auf einer Rentner Ruheoase gelandet waren. Die Insel war voller alter gutbetuchter Menschen, die den ganzen Tag auf ihren Golfautos von Strandvilla zu Strandvilla fuhren. Ja richtig gehört, auf dieser Insel gab es kaum Autos…alle wirklich alle fuhren mit diesen unglaublich langsamen weißen Golfautos durch die Gegend….ironischerweise war ein Golfplatz, das einzige was es auf dieser kleinen Insel nicht gab.
Wir sprangen so schnell es ging in unseren geliebten Mietwagen und fuhren Richtung Tampa und machten einen Zwischenstopp bei Wholefoods.
Uns holte langsam unsere Planlosigkeit ein und uns wurde klar, dass wir unser eigentlich „geplantes“ Ziel (New Orleans) nur unter Stress und mit strickten Fahrtzeiten schaffen würden.

Also verworfen wir diese Idee ganz schnell und suchten nach weiteren Inselempfehlungen. So landeten wir auf den wunderschönen Inseln Sanibel und Captiva Island.
Dort blieben wir dann auch erst mal und genossen dieses kleine Paradies.
Sanibel ist eine Mischung aus Strandvillen reicher Amerikaner, meist New Yorker die ihre freien Tage in Florida verbringen und kunterbunter Hippiehäuschen freiheitsliebender Künstler.
Ich fand diese Mischung super spannend.
Dazu kamen die Touristen aus aller Welt, wilde Surferkerle und der ein oder andere Politiker und Star urlaubte dort auch.

Sanibel ist wunderschön! Mann bezeichnet diese Insel auch „Island of shells“ und in meinem ganzen Leben habe ich noch nie so viele Muscheln auf einem Haufen gesehen. Der komplette hauchfeine weise Sandstrand war überseht mit kunterbunten Muscheln in verschiedensten Formen.

 

Ich habe mich in dieser Vollmondnacht in die Insel verliebt. Und so war mein Herz wieder frei. Und ich war es auch.

Wir erkundeten die beiden Inseln ausgiebigst und genossen einfach nur die Zeit in vollen Zügen.
Drei Tage vor Abflug zog es uns dann noch einmal nach Miami und wir buchten ein Hotel direkt am Meer in Miami Beach.
Da noch genug Zimmer frei waren bekamen wir das Penthouse mit zwei großen Dachterrassen, wunderschönem Meerblick und Wänden die nur aus Fenstern bestanden.
Einziges Manko war der unglaublich laute Klimaanlagengenerator des Hotels gegenüber.

Wir buchten 3 Nächte, aber blieben trotzdem nur eine einzige.
Uns zog es so sehr zurück nach Sanibel und in die Natur, dass wir einfach ins Auto stiegen und wieder Richtung Norden fuhren.
Und so hatten wir noch einmal zwei wunderschöne Tage auf den Inseln und erst am Tag des Abflugs fuhren wir langsam wieder Richtung Miami.

Übrigens ist auch Miami wunderschön und super aufregend, aber für uns war es nun schon das zweite Mal dort und wir wollten unbedingt noch ein bisschen mehr vom Land sehen.
Aber guckt euch auch unbedingt Miami an!

So wurde aus unserem Roadtrip ein kleines Insel-Miami-Hopping, aber ich hatte die schönste Zeit seit langem und blicke so gerne auf all diese wunderschönen Bilder zurück.
Danke Amerika, du meinst es immer gut mit mir.

Übrigens gibt es im September einen „richtigen“ Roadtrip! Und zwar geht es diesmal an die Westküste nach Kalifornien, Arizona, Utah und was uns noch so in die Quere kommt.
Eigentlich war dieser Urlaub für Mai/Juni geplant, aber aus persönlichen Gründen habe ich den Urlaub dann sehr gerne nach hinten verschoben. Jetzt gehts also wieder im September in die USA!

 

 

 

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